Geschichte des Speiseeis

Die Chinesen, vor rund 3.000 Jahren, haben als Erste vom Eisgenuss gesprochen. Als die Griechen 500 v.Chr. Schnee des Olymp mit Fruchtsäften mischten, um sich zu laben, ließ sich der Siegeszug des Eises nicht mehr aufhalten. Der Arzt Hippokrates (460-375 v. Chr.) empfahl seinen Patienten Gefrorenes, denn die eisigen "Säfte beleben und heben das Wohlbefinden". Auch Alexander der Große (365-323 v. Chr.) stärkt die Stimmung seiner Soldaten und lässt vor der Schlacht auf den langen Märschen mit Wein, Honig und Apfelsaft gemischten Schnee ausgeben. Kaiser Nero (37-68 v.Chr.) erfrischte sich, indem er Gipfelschnee gemischt mit Rosenwasser, Honig, Früchten sowie Baumharz genießt.

Es verging viel Zeit, bevor Marco Polo 1295 aus China über gefrorene Speisen am kaiserlichen Hof berichtet. Mit der Erfindung der künstlichen Kälte 1530 durch einen sizilianischen Zuckerbäcker aus Cantalia, der Roheis mit Salpeter mischt, ist die Entwicklung des heutigen Speiseeises nicht mehr aufzuhalten. Katharina de Medici (1519-1589) bringt mit dem italienischen Eiskonditor Buentalenti den Eisgenuß nach Frankreich und Ende des 17.Jahrhunderts spricht man von Schokoladen- und Vanilleeis am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig des XIV.

1672 eröffnet Procopio di Collonele das erste Eiscafe in Paris. Eine amerikanische Hausfrau erfindet 1790 die erste Eismaschine und 1799 öffnet das erste Eiscafe Deutschlands im Alsterpavillon am Jungfernstieg.

Nun ist der Siegeszug des handwerklich hergestellten Speiseeises nicht mehr aufzuhalten, denn obwohl 1851 die industrielle Produktion von Eis in Fabriken beginnt, liegt das selbstproduzierte Speiseeis im Trend. Niemand kann soviel Individualität und Kreativität mit dem Genuss von Speiseeis verbinden, wie das Eiscafe in Ihrer Nähe.

Der Blick in die Zukunft zeigt, dass das Eis aus "Eigener Herstellung" weiterhin seinen festen Platz beim Genießer haben wird.
Wir legen dabei sehr viel Wert auf natürliche Produkte und Aromen bei unseren Lieferanten.

Quellen: verschiedene Artikel aus dem Netz, Wikipedia und "Das große Buch der Eisrezepte".